01.10.19

E-Mail Erpresserwelle - "Hohe Gefahr. Konto wurde angegriffen."

E-Mail Erpresserwelle - "Hohe Gefahr. Konto wurde angegriffen."

"Hohe Gefahr. Konto wurde angegriffen. Hallo. Wie Sie vielleicht bemerkt haben, habe ich Ihnen eine E-Mail von Ihrem Konto aus gesendet. Dies bedeutet, dass ich vollen Zugriff auf Ihr Konto habe."

Mit diesem Betreff und dieser Einleitung versuchen Erpresser, die Aufmerksamkeit der E-Mail Empfänger zu gewinnen.

Die Betrugsmasche

Die Erpresser behaupten, Zugriff auf das eigene E-Mail-Konto zu besitzen. Sie behaupten zudem, das Opfer seit ein paar Monaten beobachtet zu haben.

Die Erpresser versenden solche E-Mails in der Hoffnung, dass es unter den Empfängern Personen gibt, die aufgrund dieser Einschüchterung das geforderte Lösegeld zahlen.

Erpresser Mail 1.10.2019

Screenshot

Was muss ich tun

Sie wurden nicht gehackt. Es handelt sich um einen Bluff. Solche E-Mails werden zur Zeit zu Tausenden versandt. Ignorieren Sie das E-Mail und markieren Sie es als Spam.

Überweisen Sie in keinem Falle Bitcoin an die Erpresser!

Prävention durch die Polizei

Die Bitcoin-Adresse wurde der Bitcoin Missbrauchsplattform www.bitcoinabuse.com gemeldet. Damit wird sichergestellt, dass Gelder, die den Kriminellen allenfalls zufliessen, als illegal erkannt werden.

Screenshot Bitcoin Abuse Database

Die Bitcoin-Adresse wurde als erpresserisch erfasst.

Bitcoin Abuse Datenbank

Erpresser sind erfolgreich

Bis zum 2. Oktober 2019 haben einige vermeintliche Opfer 0.6 Bitcoin im Gegenwert von über CHF 5'000 an die Erpresser überwiesen.

Aktueller Kontostand der Erpresser

Ich habe bereits Geld überwiesen

Melden Sie sich persönlich bei Ihrer örtlichen Polizeistelle und erstatten Sie eine Strafanzeige.

6
Betroffene Personen haben sich bei uns gemeldet
Persönliche Daten
Angaben zum Fall

Zum Schutz vor Missbrauch dieser Funktion werden beim Senden zusätzlich das Datum und Ihre IP-Adresse übermittelt.

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