19.06.19

Erpresser-Mails im Umlauf - Angeblich beim Sex-Seiten-Anschauen gefilmt worden

Erpresser-Mails im Umlauf - Angeblich beim Sex-Seiten-Anschauen gefilmt worden

Aktuell erhalten wir vermehrt Anfragen von Bürgern, die in ihrem Posteingang auf ein Erpresser-E-Mail gestossen sind. Es scheint von der eigenen E-Mail-Adresse zu stammen und ist an folgender Betreffzeile zu erkennen: „48 Stunden zu zahlen“

Die Betrugsmasche

Die Erpresser senden E-Mails, in denen sie behaupten, Foto- oder Videomaterial gesammelt zu haben, welches die Empfänger während eines angeblichen Besuchs von pornografischen Websites zeige. Sie drohen mit der Veröffentlichung des Bild- oder Videomaterials, wenn die geforderte Zahlung nicht innerhalb einer bestimmten Frist erfolgt.

Die Erpresser versenden solche E-Mails zu Tausenden, in der Hoffnung, dass es unter den Empfängern Personen gibt, die kürzlich pornografisches Material online angeschaut haben und die, eingeschüchtert durch die Drohung, das Lösegeld zahlen. Es ist davon auszugehen, dass die Täter nicht tatsächlich im Besitz von kompromittierendem Foto- oder Videomaterial sind. Zumindest sind bisher keine solchen Fälle bekannt.

E-Mail Screenshot

Beispiel auf Deutsch

E-Mail Screenshot

Beispiel auf Englisch

Was muss ich tun

Ignorieren Sie das Mail. Sie wurden nicht gehackt. Es handelt sich um einen Bluff.

"Porno"-Erpresser - E-Mails häufen sich

Die Erpresser scheinen echte Passwörter zu kennen und sprechen die Opfer in ihren E-Mails persönlich an. Angeblich hätten sie die Internetnutzer beim Besuch von Sex-Seiten erwischt. Nun drohen sie damit, Beweisvideos an die Familie und den Arbeitgeber zu schicken.

Ich habe bereits Geld überwiesen

Melden Sie sich persönlich bei Ihrer örtlichen Polizeistelle und erstatten Sie eine Strafanzeige.

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