23.06.21

Immobilienbetrug

Immobilienbetrug

Manche Immobilienanzeigen klingen zu schön, um wahr zu sein. Betrüger veröffentlichen auf verschiedenen Webseiten oder in den sozialen Netzwerken verlockende Anzeigen von Miet- und Ferienwohnungen, die es gar nicht gibt. Dabei werden interessante Objekte angeboten, deren Preis in der Regel weit unter dem Marktpreis liegt. Diese Anzeigen - sie können auch Kaufobjekte betreffen - dienen lediglich als Lockmittel, um an Ihre persönlichen Daten und an Ihr Geld zu kommen.

Die Betrugsmasche

Nach dem ersten Kontakt erklärt der angebliche Eigentümer oder sein Vertreter, berufliche Verpflichtungen im Ausland würden ihn daran hindern, an der Besichtigung der fraglichen Immobilie persönlich teilnehmen zu können. Manchmal wird tatsächlich ein Besichtigungstermin festgelegt, aber dieser wird dann in letzter Minute unter einem Vorwand abgesagt. Praktisch immer verlangen die Betrüger dann, dass man ihnen eine Kopie eines Ausweises sowie weitere persönliche Angaben mailt.

Später fordern die Betrüger einen gewissen Betrag als Kaution oder als Mietdepot, um die Buchung oder den Mietvertrag für die Wohnung zu sichern. Sehr häufig wird verlangt, den Betrag über einen Geldtransferdienst wie Western Union oder MoneyGram zu überweisen. 

Was Sie tun sollten

Wie Sie solche Betrügereien erkennen und vermeiden können

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Immobilienbetrug - Und Sie? Hätten Sie ja gesagt?

Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) und die Polizeikorps der Schweiz setzen sich für die Prävention von Cyberbetrug ein. Ein Thema der nationalen Kampagne ist der Immobilienbetrug.

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