22.11.19

Rip Deal - Geldwechselbetrug jetzt auch mit Kryptowährungen

Rip Deal - Geldwechselbetrug jetzt auch mit Kryptowährungen

Als Verkäufer auf einer Kleinanzeigenplattform müssen Sie auf der Hut sein. Sie könnten sonst Opfer eines Ripdeals werden.

Die Betrugsmasche

Die Betrüger signalisieren ihr Kaufinteresse und sind bereit, den gewünschten Kaufpreis ungesehen zu bezahlen. Sie drängen auf ein rasches Treffen im grenznahen Ausland - in Einzelfällen auch in der Schweiz. Dabei werden den Opfern grosse Gewinnversprechen gemacht, in dem sie einen vorteilhaften Wechselkurs z.B. Euro zu Franken anbieten. Über den Verhandlungsgegenstand wird nicht gefeilscht. Für die Vermittlung fordern die Betrüger eine Provision, die in bar zu entrichten ist. Die Betrüger zeigen echtes Geld vor. Anschliessend wird das echte Geld trickreich durch Falschgeld ausgetauscht. Bemerkt man den Austausch, sind die Betrüger bereits über alle Berge.

In letzter Zeit stellen wir fest, dass dieselbe Masche auch mit Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum funktioniert.

Beispiel eines trickreichen Geldaustausches

Mittels eines speziell gebauten Tisches wurde das richtige Geld durch Falschgeld ausgetauscht.

Was muss ich tun

Prävention

Informieren Sie die Polizei bevor Sie ins Ausland reisen und lassen Sie sich beraten

Erfolgreiche RipDealer

Stolz zeigen die Betrüger Ihre Luxuskarrossen

Ich bin Opfer eines Rip Deal geworden

Falls Ihnen ein Schaden entstanden ist, dann melden Sie sich persönlich bei Ihrer örtlichen Polizeistelle und erstatten Sie eine Strafanzeige. Bringen Sie alle Originalunterlagen mit.

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