06.09.23

Dubiose Jobangebote auf Social-Media

Dubiose Jobangebote auf Social-Media

Immer mehr dubiose Jobangebote kursieren auf Social-Media-Plattformen oder in Messenger-Chats wie WhatsApp und Co.

Hinter den Angeboten stehen jedoch keine lukrativen Jobs, sondern in vielen Fällen Betrüger, die es auf Geld oder persönliche Daten ihrer potenziellen Opfer abgesehen haben.

Update

Die Kantonspolizei Zürich hat Kenntnis von potenziellen Betroffenen der hier beschriebenen Betrugsmasche erlangt. Die Betroffenen, deren Telefonnummer für die Registrierung auf einer betrügerischen Plattform verwendet wurden, sind mittels SMS angeschrieben worden.

Sofern Sie zu den Betroffenen gehören und Ihnen ein finanzieller Schaden entstanden ist, melden Sie sich bei der örtlichen Polizeistation und erstatten Sie Strafanzeige.

Die Betrugsmasche

Mit falschen Jobangeboten versuchen die Betrüger einerseits an Kopien von Ausweisen und weiteren persönlichen Schriftstücken zu kommen, um diese dann bei anderen Betrugsmaschen verwenden zu können. Andrerseits haben es die Cyberkriminellen konkret auf das Geld ihrer potenziellen Opfer abgesehen.

In aktuellen Fällen erhalten die Opfer unaufgefordert Nachrichten von Betrügern, die sich als Jobvermittler ausgeben, über Messaging-Anwendungen wie WhatsApp und Telegram oder es werden Jobangebote auf Social-Media gepostet.

Erste Kontaktaufnahme über den Facebook Messenger

Die Betrüger behaupten, dass sie für Jobs rekrutieren, die hohe Provisionen für die Bewertung von Reiseattraktionen und -paketen bieten. Opfer, die Interesse an den Jobs bekunden, werden angewiesen, sich auf den gefälschten Websites der Betrüger für ein Konto anzumelden. Die Opfer müssen dann ihre Konten mit Geld aufladen, um die Reiseangebote zu prüfen und Vergütungen zu erhalten. 

Zu Beginn erhalten die Opfer noch entsprechende Provisionen. Um weitere Rezensionen zu verfassen, muss immer mehr Geld aufgeladen werden. Schlussendlich erhalten die Opfer weder die versprochenen Provisionen noch ihr einbezahltes Geld zurück. 

Weiterführung des «Jobinterviews» auf WhatsApp

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